Angefixed

ANGEFIXED - Denn deine Mutter fährt Schaltrad

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Nach dem Besuch des Red Hook Crits in Barcelona mit den Fixedpott-Jungs und -Mädels stand für mich eine knappe Woche „Fahrradurlaub“ nur für mich auf dem Plan. Das habe ich die beiden vergangenen Jahre schon so gemacht und wenn es nicht für eine allzu lange Zeit ist, komme ich gut ohne direkte Urlaubsbegleitung klar. In diesem Jahr wollte ich – obwohl ich nicht sicher war, ob ich es ohne richtiges Training schaffen würde – den Mont Ventoux bezwingen, den weißen Riesen der Provence.

Irgendwo kurz hinter der Spanisch-französischen Grenze verabschiedete ich mich vom Fixedpott-Bulli, der noch knapp 1.300 Kilometer bis nach Dortmund vor sich hatte und startete in meinen Solo-Urlaub mit einer Übernachtung direkt am Meer. Ein Campingplatz war schnell gefunden und nach ein bisschen Strand und Wasser ging es auf eine kurze 17-Kilometer-Tour entlang eines Fahrradweges direkt am Meer. Wäre es nicht langsam dunkel geworden, hätte ich ewig hier weiterfahren können.

Ab zum weißen Riesen der Provence

Am darauffolgenden Tag war ich früh wach und schwang mich wieder aufs Rad, dieses Mal auf eine lockere 25-Kilometer-Runde ins Landesinnere. Ich wollte ja wenigstens ein paar Kilometer abgespult haben, bevor es in die Berge ging. Mittags reiste ich dann ab und war am späten Nachmittag am Fuße des Mont Ventoux in Sault. Ich hatte mir diese Seite ausgesucht, weil dort die leichteste der drei Auffahrten auf den Berg beginnt. Zwar ist sie fünf Kilometer länger als die anderen beiden möglichen Auffahrten, dafür aber auf den ersten 20 Kilometern nicht so mörderisch steil. In Touristen-Information des Orte erzählte man mir dann aber leider, dass die Auffahrten von Sault und Bedoin beide wegen Dreharbeiten für einen Film die nächsten Tage geschlossen sein würden. Also blieb nur noch Malaucene als Startort für meine Gipfelerstürmung. Gesagt, getan: Eine Stunden später saß ich vor meinem Zelt auf einem netten Campingplatz etwas außerhalb der Stadt vor meinem Zelt und aß Nudeln. Wie man das als Profi halt so macht. Und ich trank Bier. Wie man das als Amateur halt so macht. Ich fühlte mich also gleichzeitig gut und schlecht vorbereitet.

Abends ging es noch in die Stadt, um für den kommenden Morgen ein passendes Rad auszuleihen. Ich nahm es gleich für zwei Tage, denn die Angst, es nicht direkt hoch zu schaffen oder umdrehen zu müssen und dann am zweiten Tag noch mal einen Anlauf zu haben, war schon da.

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Rauf auf den Berg

Um 8.30 Uhr am nächsten Morgen stand ich beim Verleiher und nahm mein Pinarello Rennrad entgegen – Carbon statt Kondition war das Motto. Ich wollte eigentlich direkt starten, um nicht in die Mittagshitze zu geraten, kam vom Campingplatz dann aber doch erst um kurz vor zehn Uhr los. Zuerst ging es runter nach Malaucene, dann begann mit „offiziell“ mit einem Schild der Aufstieg. Darauf war zu lesen: 21 Kilometer bergauf, etwas über 1.500 Höhenmeter Unterschied und eine durchschnittliche Steigung von 7,5 Prozent.

Es ging ganz kurz moderat los, dann nach 2,5 Kilometern die ersten kleineren Rampen und neun Prozent Steigung. Die Randsteine bei jedem Kilometer informierten einen ziemlich genau, welche Steigung man auf den nächsten 1.000 Metern zu erwarten hatte. Das wurde ab Kilometer 4 wieder etwas moderater mit zwei bis vier Prozent, dann kamen zwei Kilometer mit über zehn Prozent und wieder ein paar entspannte Kilometer mit „nur“ drei bis fünf Prozent Steigung.

Ab Kilometer neun wurde des dann heftig: Mal neun Prozent, mal auch 12 Prozent Steigung sagte der Randstein an der Kilometermarke. Und das für knapp vier Kilometer. Irgendwo mitten in diesem Wahnsinn musste ich Pause machen, einen Schokoriegel verdrücken und ein bisschen die Beine lockern – die brannten nämlich schon ganz ordentlich, denn ich hatte jetzt schon mehr Höhenmeter hinter mir als normalerweise in zwei Wochen.

Immer wieder wurde ich überholt oder überholte selbst andere Radfahrer – ein wirkliches zusammen fahren kam leider nie zu Stande. So war man ziemlich auf sich alleine gestellt, von einem „bon jour“ beim Überholvorgang mal abgesehen.  Ab Kilometer 14 wurde es dann wieder etwas „flacher“, bevor beim 15er-Marker noch mal 11 Prozent Steigung drin waren. Dann gab es einen Kilometer mit nur fünf Prozent und ab Kilometer 17 durchschnittlich acht Prozent bis zum Gipfel.

Irgendwann ging es aus dem Wald heraus (von Malaucene hat man mehr Wald und weniger freie Strecke als von Bedoin/Sault) und in die mondähnliche Steinlandschaft, die den Berg so berühmt gemacht hat. Da oben merkte ich dann, wie die Luft langsam dünner wurde und jede Pedalumdrehung weh tat. Meine Beine wollten und konnten eigentlich nicht mehr, aber es waren nur noch zwei Kilometer. Dann nur noch einer. Dann zwei Kehren noch. Dann nur noch eine kurze Rampe. Und plötzlich war ich oben.

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Das “Yeah, geschafft!”-Gefühl lässt auf sich warten.

Komischerweise fühlte ich nicht direkt die Sensation, die ich erhofft hatte. Ich war erstmal für zehn Minuten nur happy, dass ich nicht mehr in die Pedale treten musste. Alles andere war mir egal. Nach einem weiteren Schokoriegel und ordentlich Wasser (was da oben 2,50 Euro für eine Miniflasche kostet) ging es dann wieder und ich konnte den Gipfel und die Aussicht genießen. Außerdem war die Filmcrew, die mir die Auffahrt über Sault vermasselt hatte, gerade dabei, eine Szene auf dem Plateau zu drehen, was ich mir natürlich gerne anguckte. Der Film – eine niederländische Produktion – heißt übrigens „Mont Ventoux“ und handelt von ein paar jungen Leuten, die Ende sich der 1980er entschließen, den Berg anzugehen.

Nach einer halben Stunde oben auf dem Berg wurde es dann irgendwann etwas kalt, denn ich hatte keine Windjacke dabei sondern nur Armlinge. Ich wollte aber kurz noch mal zum Denkmal für Tom Simpson, den englischen Rennradfahrer, der hier 1967 bei der Tour de France kollabierte und starb. Das lag allerdings auf der „falschen“ Seite, so dass ich danach wieder 200 Höhenmeter hoch musste, um auf „meine“ Seite für die Abfahrt zu kommen.

Die Abfahrt war dann krass. 21 Kilometer. Nur bergab. Mir taten vom vielen Bremsen die Arme und Hände weh und ich versuchte so oft wie möglich einfach rollen zu lassen. Allerdings führt das bei 12 Prozent Gefälle gerne mal zu Geschwindigkeiten jenseits der 70 km/h – und das war mir dann doch zu krass. Nach insgesamt vier Stunden (davon 2:08 für die Auffahrt und 0:39 für die Abfahrt) war ich wieder auf dem Campingplatz angekommen und gönnte mir eine Runde im Pool und ein Schläfchen auf der Pool-Liege.

Tag 2 mit lockerer Ausfahrt und dann doch ordentlich Höhenmetern

Da ich den zweiten Tag nun ja zur freien Verfügung hatte und meine Beine mir stark davon abrieten, noch einmal den Mont Ventoux anzugehen, erkundete ich die nähere Umgebung und fuhr eine nette 75 Kilometer-Runde, von der mein Strava leider einen ganzen Teil nicht aufzeichnete. Ich ließ es ruhig angehen und machte eine lange Mittagspause und hatte nachher trotzdem 1.300 Höhenmeter auf dem Tacho. Geht wohl nicht anders in der Gegend. Aber nach der Tortour vom Vortag war das ein relativ entspannter Ride. Am darauffolgenden Tag brach ich meine Zelt am Ventoux ab, sagte dem weißen Riesen tschüss und bis bald und fuhr die 1.100 Kilometer bis nach Hause durch – aber erst nachdem der ADAC meinem Wagen auf dem Campingplatz Starthilfe gegeben hatte.

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Fazit

Fazit der paar Tage rund um das alleine Radfahren: Flach fahren hat sicherlich seinen Reiz, vor allem wenn man fixed unterwegs ist. Aber Berge fahren ist ein ganz anderes Level von Befriedigung und trotz Schmerzen in allen Teilen meines Körpers auch noch Tage nach Ventoux würde ich es gerne wieder machen – lieber heute als morgen. Die Strecke von Malaucene war im Endeffekt ein Glücksfall, denn man kann sehr lange im Schatten der Bäume fahren und muss sich erst spät durch die Mondlandschaft quälen.

Und noch eines ist mir bewusst geworden: Wenn man will, kann man selbst als halbwegs untrainierter Radler mit ein paar Kilos zu viel auf den Rippen und ein paar Bierchen am Vorabend den Berg schaffen. Ausreichend Wasser (ich habe jede 500 Meter ein bis zwei Schlücke getrunken) und Energieriegel sollte man aber dabei haben. Und auch eine Pause kann nicht schaden. Am besten ca. auf der Hälfte, wenn es im Durchschnitt über zehn Prozent Steigung hat.

Galerie

Autor: John-Sebastian Komander/ Finde ihn bei Google+

#Meer und #Mont: Mein #Fahrrad #Kurzurlaub: #montventoux #rennrad #berge #provence Nach dem Besuch des Red Hook Crits in Barcelona mit den Fixedpott-Jungs und -Mädels stand für mich eine knappe Woche „Fahrradurlaub“ nur für mich auf dem Plan.

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Roads of yearning (Straßen der Sehnsucht): Ryan Wilson’s tumblr #radavist #mountains #summits #shutuplegs

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Quelle aller Bilder: thegradedroad.com

Nur wenige Menschen können wahrscheinlich nachempfinden, was ein Radfahrer fühlt, wenn er die Bilder in Ryan Wilson’s Blog sieht. Denn nur auf wenige Menschen üben gewundene Bergstraßen und nebelgetränkte Abfahrten einen solchen Reiz aus, wie auf uns Radfahrer. Vielleicht weiß ein Motorradfahrer noch von dem Gefühl, wie es ist, eine Passstraße mit 20…

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MASHSF-COM-HISTOGRAM_grande

Pünktlich zur Interbike, die derzeit in Las Vegas stattfindet, haben die Jungs von Mash aus San Francisco zwei neue Highlight-Rahmen vorgestellt: Zum einen – und das war zu erwarten – den obligatorischen und diesmal fast komplett schwarzen 2015er Histogram-Rahmen, der auf der Mash-Seite schon vorbestellt werden kann.

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Zum anderen – und das finde ich persönlich sehr viel interessanter – den ersten Stahlrahmen aus dem Hause Mash (also jetzt wirklich Mash als solches, nicht Cinelli) – wohlmöglich mit dem schönen Namen “Work”, wie die Bilddateinamen vermuten lassen. Auf ihrer Internetseite schreiben sie dazu, dass sie den Rahmen in Zusammenarbeit mit Multitalent Chas Christiansen für die verschiedensten Zwecke entwickelt haben. Der Rahmen aus Columbus-Stahl kann daher fixed und brakesless gefahren werden, verfügt aber auch über abnehmbare Cantilever-Bremsen (inklusive im Rahmen verlaufender Kabelführung für die hintere Bremse), was ihn perfekt für den Singlespeed-Cyclocross-Einsatz macht. Außerdem sind Rahmen und Gabel stabil genug, um ordentlich Gewicht auf einem Frontgepäckträger aufzunehmen. Das macht ihn, neben der Möglichkeit bis zu 35 Millimeter breite Reifen aufzuziehen, zum perfekten Reise-Fahrrad (zumindest für Leute mit dicken Oberschenkeln, die keine Gänge benötigen oder in Holland wohnen).

Der Raw-Look ist zudem ein Highlight, wie ich finde. Zusammen mit einer schönen Kurbel und schicken Laufrädern wird das Ding sicherlich einiges her machen. Über Preise und Lieferdaten sagt Mash noch nichts, hier wird es in dieser Woche aber wahrscheinlich noch ein Update geben – dann übrigens auch zum Parallax-Rahmen!

Autor: John-Sebastian Komander/ Finde ihn bei Google+

@mashSF auf der Interbike: Neues #Histogram und erster Stahlrahmen namens #Work (?) Pünktlich zur Interbike, die derzeit in Las Vegas stattfindet, haben die Jungs von Mash aus San Francisco zwei neue Highlight-Rahmen vorgestellt: Zum einen – und das war zu erwarten - den obligatorischen und diesmal fast komplett schwarzen 2015er Histogram-Rahmen, der auf der…

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Das Red Hook Crit in Barcelona ist schon seit mehr als einer Woche rum und ich denke, dass ich mit meinen Bildern der wirklich letzte sein werde, der noch über das Event berichtet (da das nächste Rennen in Mailand schon in ca. einem Monat stattfindet). Trotzdem möchte ich meine Bilder noch mit euch teilen, die ich unter das Motto „Races & Faces of Red Hook Crit“ gestellt habe.

Denn um beides geht es beim Red Hook. Um viele nette Menschen, die man kennen lernt und wenige, die es nicht sind – das sind die Faces of Red Hook Crit. Und dann gibt es natürlich noch die Qualifikationen, Last Chance- und das Hauptrennen – die Races of Red Hook Crit. (Wenn du nur hier für die Fotos bist und nichts zum RHC lesen möchtest, dann scroll einfach bis zum Ende dieser Seite.)

Insgesamt – und das konnte ich den zahlreichen Berichten, die bisher in Blogs und auf Teamseiten veröffentlicht wurden, entnehmen – war das Red Hook Crit in Barcelona eines der größten bisher. Und für viele auch das beste. Leider habe ich da keinen Vergleich, war es doch mein erstes Event dieser Art und Größe. Mitgefahren bin ich auch nicht, also kann ich nichts dazu sagen, wie es sich für einen Fahrer angefühlt hat. Und wirklicher Zuschauer war ich auch nicht, also kann ich auch dazu keine Einschätzung abgeben. Ich war als Journalist, als Blogger, als Fotograf und als Freund von Fahrern mit am Start und kann daher aus dieser Perspektive meinen Senf dazu geben. Und der ist – und das ist der große Unterschied zu eigentlich allen (!) anderen Berichten, die ich bisher lesen durfte – nicht durchweg positiv.

Was war richtig geil am Red Hook?

Aber fangen wir doch mal mit dem Guten an, denn das kann man auch überall anders nachlesen: Das Red Hook Crit ist eine geile Show, die Fahrerinnen und Fahrer sind sauschnell. Das Level, auf dem mittlerweile gefahren wird, ist unglaublich hoch und grenzt schon irgendwo an professionell. Die Location in Barcelona ist der Hammer, direkt am Meer und vor der großstädtischen Kulisse der Mittelmeermetropole gelegen. Es ist toll zu sehen, was aus Fixed Gear Kriterien in den letzten ein bis zwei Jahren geworden ist.

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Und was war eher so mittel?

Auf der negativen Seite stehen für mich aber auch einige Dinge, die genannt werden müssen: Trotz des hohen Niveaus, auf dem die Spitze des Feldes fährt, werden zu viele „Amateure“ zugelassen, die unnötig für Gefahr in den Qualifikationen und Rennen sorgen. Es gab sogar Fahrer, die durch die Kurven skiddeten. Meiner Meinung nach ist das in einem Rennen ein absolutes No-go.

Außerdem schien mir die medizinische Versorgung nicht im geringsten auf die Anzahl der Stürze eingestellt gewesen zu sein, was im Umkehrschluss heißt, dass die Organisatoren nicht damit gerechnet hatten, dass so viele Fahrer sich verletzen würden. Das wiederum sagt mir, dass die Organisatoren das Ausmaß ihrer Veranstaltung (sportlich gesehen) nicht richtig eingeschätzt haben oder einschätzen konnten. Ein befreundeter Fahrer irrte eine knappe Viertelstunde zwischen den Stationen hin und her und musste sich dann schlussendlich selbst “behandeln”, weil alle Sanitäter beschäftigt waren. Wenn wir davon sprechen, dass die Fahrer immer professioneller werden, dann muss die Organisation rund um das Event es auch werden.

Apropos professionell: Die Aufteilung zwischen Fahrerlager und „dem Rest” (also auch dem Bereich, in dem man etwas zu essen und zu trinken bekam) war semi-optimal, vor allem für mich als Fotografen. Man musste sich bei jedem Qualifying und Rennen für eine „Seite“ entscheiden und konnte daher nicht frei umherlaufen. Außerdem gab es zu wenig Übergänge.

Apropos professionell zum Zweiten: Wenn man Presseausweise ausstellt (es gab sogar Level 1 und 2-Pässe, von denen aber niemand wusste, was sie bedeuten), müssen sie auch einen Nutzen für die „Presse“ haben, nicht nur einen Möglichkeit für den Veranstalter sein, zu schauen, wie viele Medien tatsächlich vor Ort sind.

Aber so ist es wohl, wenn eine Veranstaltung wächst. Manchmal muss sie Entwicklungsschritte nachziehen, weil alles gleichzeitig nicht funktioniert. Hoffen wir mal, dass die Organisatoren schon für Mailand aus den Fehlern gelernt haben und eine noch bessere Geschichte auf die Beine stellen. Vor allem die medizinische Betreuung muss verbessert werden.

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Was blieb hängen?

Beim Durchschauen der Fotos bleibt für mich aber folgendes am meisten hängen: Es sind die Menschen, die Red Hook Crits wirklich ausmachen. Die Fahrerinnen und Fahrer genauso wie die „Mechaniker“ (alias Freunde, die selbst nicht fahren wollen), die Freunde, die einfach so am Rand stehen und sich die Seele aus dem Leib schreien und nicht zuletzt die oft auch unbeteiligten Zuschauer, die einfach nur da sind, weil sie davon gehört oder gelesen haben und sich die Verrückten auf ihren Fahrrädern ohne Bremsen mal anschauen wollen.

By the way: Bei den Frauen gewann Ainara Elbusto Arteaga vor Fleur Faure und Vittoria Reati. Bei den Männern siegte Julio Padilla vor Augusto Reati und Thibaud Lhenry.

Das nächste (und letzte für dieses Jahr) Red Hook Crit findet am 11. Oktober in Mailand statt.

Bildergalerie: Races & Faces

Autor: John-Sebastian Komander/ Finde ihn bei Google+

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The Red Hook Crit in Barcelona took place more than a week ago and I think that I might be the last one reporting on the event with my pictures – the next race is already on in just about one month. Still I would like to share my pictures with you, which have the main motto “races and faces of Red Hook Crit”.

Because the faces and races are what it is about at a Red Hook Crit. It is about a lot of nice people – and some, who are not that nice – you meet: the faces of Red Hook Crit. And it is about the qualifying, last chance and main races – the races of Red Hook Crit. (If you are only here for the pictures and don’t want to read anything about RHC, then just scroll to the bottom of this page.)

Altogether – and you were able to read that in numerous blogs and team facebook pages and websites – the Red Hook Crit in Barcelona was the biggest of its kind. And presumably also the best. Unluckily I don’t have the possibility for a comparison, as this was the first event of this kind and extent I visited. Also I didn’t race myself, so I cannot speak about how Red Hook feels for a rider. Then again I was no normal spectator, so I can’t give an evaluation from that point of view either. I was there as a journalist, a blogger, a photographer and a friend of a bunch of riders with whom I spent the weekend. So this is the perspective I can say something about. And what I want to say about the event is – in difference to nearly all the other reports – not only positive.

What was good about Red Hook Crit?

Let’s start of with the good things though, because you can read that anywhere else also: The Red Hook Crits are a great show, the riders are super fast. The level on which they ride is unbelievably high and seems to me on the verge of professional racing. The location right on the coast in Barcelona is really sweet and the city in the background gives the whole race a great atmosphere. It is great to see what has become of fixed gear racing in the last years.

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And what was not so good?

On the negative side there are a few things that can’t be left unmentioned: Despite the high level that the head of the field is riding on, there are to many amateurs that are unnecessary hazard in the qualifying rounds and the races. A lot of riders simply don’t know how to ride a fixed gear race – you even saw people skidding though corners. A no-go, if you ask me.

To me also the medical assistance didn’t at all seem to be prepared for the number of crashes and injuries. That again says a lot about how dangerous the organizers think their event is – or let’s say: how they misjudged the risk for the riders. A rider I am friends with wandered around for 15 minutes after he had crashed in the main race and tried to find a paramedic. In the end he had to treat himself because all the paramedics were busy with other injured riders. In my opinion this has to happen: If the riders become more and more professional, the organization of an event of this size has to become more professional, too.

Talking about professional: The separation between paddock and “the rest” (where you had the possibility to get something to eat and drink or go to a real bathroom) was not ideal, especially for me as a photographer. You always had to decide on which “side” you wanted to stand and weren’t able to run around freely. Also there were not enough crossings between the sides of the racetrack.

Talking about professional #2: If you issue press passes (even Level 1 & Level 2 passes, but no one knew what that meant), they have to be connected to a benefit (such as a press area or special possibilities to take pictures. Otherwise they are only a way for the organizers to check how many media was at their event.

I guess that is just the way an event like this grows. Sometimes you have to trails some steps in the evolution, because doing everything at the same time often doesn’t work. Let’s hope that the organizers have learnt from their mistakes and will do even better in Milan – especially the medical aspect should be improved.

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What sticks to mind in the end?

When looking at the pictures there is one thing that sticks to mind the most: The people that make a Red Hook Crit special. The riders, the mechanics (mostly friends, who don’t want to ride themselves), the friends that cheer the riders on and last but not least the “passive” spectators that might be there just because they heard about the crazy girls and boys racing on their bikes without brakes.

By the way: The women’s race was won by Ainara Elbusto Arteaga, Fleur Faure came second and Vittoria Reati took third place. In the men’s race Julio Padilla won in front of Augusto and Thibaud Lhenry.

The next (and last for this year) Red Hook Crit will take place on October 11th in Milan in Italy.

Picture gallery: Races & Faces

Author: John-Sebastian Komander/ Find him on Google+

Races & Faces: The Red Hook Crit Recap #redhookcrit #fixedgear #bike #racing #spain #barcelona Das Red Hook Crit in Barcelona ist schon seit mehr als einer Woche rum und ich denke, dass ich mit meinen Bildern der wirklich letzte sein werde, der noch über das Event berichtet (da das nächste Rennen in Mailand schon in ca.

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Weniger als eine Woche noch bis zum Red Hook Crit in Barcelona. Genau die richtige Zeit also, um abzuklappern, wie die Konkurrenz drauf ist, wer stark auffährt und wer momentan etwas nach seiner Form sucht. Genau hierfür konnte das Pottcrit genutzt werden, was die Jungs von Fixedpott im Rahmen der Offenen Bochumer Stadtmeisterschaften organisiert hatten.

Der Kurs war eh abgesperrt und in Zusammenarbeit mit dem Radsportverein Bochum wurde kurzerhand ein Fixed Kriterium aus dem Boden gestampft, was bei so manch alteingesessenem Rennradfahrer für Kopfschütteln und beim Kommentartor für folgende Wortwahl sorgte: „Die sehen auch alle schon ziemlich gefährlich aus.“

“Gefährlich” wurde es dann aber erst auf der Strecke, denn die hatte es in sich. 1,5 Kilometer lang bestand das Rund aus so ziemlich genau zwei Dingen: einer Abfahrt, auf der viele der Fahrer bis zu 60 km/h erreichten und einer Steigung bis ins Ziel, die es mit knapp sechs Prozent in sich hatte – vor allem, wenn man die falsche Übersetzung gewählt hatte.

So dünnte sich das Feld auch ziemlich schnell aus, nachdem Jan Hoffmann vom Team Fixedpott die erste Runde für sich entscheiden konnte und andere Fahrer wie Stefan Reimer, Stefan Vis (Amsterdam) oder Thibaud Lhenry (Dijon). Die letzten beiden konnten schon ein Red Hook Crit für sich entscheiden, Lokalmatador Stefan Reimer machte dieses Jahr durch mehrere Siege, z. B. in Rotterdam und Hamburg auf sich aufmerksam.

Anspruchsvolle Strecke und drei Stefans auf den vorderen Plätzen

Einige Fahrer hatten mit der Strecke ihre Probleme und schieden entweder durch technischen Defekt aus oder mussten nach der x-ten Bergfahrt aufgeben. Erschwerend kam hinzu, dass viele Abschnitte des Kurses auf Kopfsteinpflaster gefahren werden mussten.

Damit mühten sich auch die drei Mädels ab, die an den Start gegangen waren. Sie sollten insgesamt 15 Runden absolvieren, die Männer 25. Beide Rundenzahlen wurden während des Rennens korrigiert, da es sich herausstellte, dass die volle Distanz für die meisten Fahrer zu viel war und das Feld so weit auseinander gezogen worden war, dass der Sieg zwischen zwei Fahrern ausgemacht wurde: Stefan Reimer und Stefan Vis. Als Dritter folgte Stefan Schott vom Team 8bar mit einigem Abstand.

Während bei den Frauen Natalie Simeons schon als Siegerin feststand, mühten sich die Männer noch ein paar Runden ab. In einem Kopf-an-Kopf-Finish konnte sich dann Fixedpott-Fahrer Stefan Reimer gegen Stefan Vis vom Team Amsterdam durchsetzen.

Autor: John-Sebastian Komander/ Finde ihn bei Google+

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Less than a week to go until Red Hook Crit in Barcelona. Just the right time to check out, how the other riders are doing. Who is riding strong, who is still looking to find his pace. The Pottcrit, which was organized by the Fixedpott guys as part of the open city championship in Bochum, was just perfect race for this.

The race course was  closed off anyway, so that the Fixed riders had the best possible chance to have a good race.  The riders and the way they rode (no brakes/fixed gear) did result in some head-shaking by old-fashioned road bike riders and the following comment: “The all look pretty dangerous.”

The only “dangerous” thing was the course itself, because it consisted of two things: a descent on which the riders reached a top speed of around 60 km/h and a climb to the finish line that had around six percent gradient.

That climb was responsible for thinning out the field right away, just after Jan Hoffmann from Team Fixedpott took the prize for First Lap Prime and other fast riders such as Stefan Reimer (Fixedpott), Stefan Vis (Amsterdam) and Thibaud Lhenry took over the lead. The last two have both been able to win a Red Hook Crit in the past, Stefan Reimer rode into the spotlight this year with victories in Rotterdam and Hamburg.

Some riders had massive problems with the course and withdrew due to a technical defect or simply gave up after having to ride the steep hill again and again. What made it even more difficult was the fact that cobblestone lay on a huge part of the course.

The three girls in the field has to fight the cobblestone, too, but only for 15 laps. The men were supposed to do 25. Both lap counts were corrected during the race, because the riders had been separated quite a bit and winner would be made out between two riders: Stefan Reimer and Stefan Vis. In third place Stefan Shot from 8bar followed with a huge gap between him and the two fastest riders.

As Natalie Simeons from Nijmegen took first place in the girls race, the guys still had some laps to do. In a head to head finish Fixedpott rider Stefan Reimer was able to gain the extra centimeter at the finish line and with the first Pottcrit!

Author: John-Sebastian Komander/ Find him on Google+

#Fixedpott rider Stefan Reimer wins 1. #Pottcrit in #Bochum. #fastamsterdam takes second, @8bar_bikes third. Weniger als eine Woche noch bis zum Red Hook Crit in Barcelona. Genau die richtige Zeit also, um abzuklappern, wie die Konkurrenz drauf ist, wer stark auffährt und wer momentan etwas nach seiner Form sucht.

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Noch knapp zwei Wochen, dann macht die Red Hook Crit Rennserie ihren ersten von zwei Stopps in Europa. Genauer gesagt in einer der schönsten Städte Europas, in Barcelona. Stattfinden wird das Rennen am 30./31. August und ich werde mit einer ganzen Meute aus dem Ruhrpott vor Ort sein. Und was läge da näher, als sich die Stadt schon mal aus Bikenerd-Sicht anzuschauen und die besten Läden und…

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Dieser Lenker ist etwas für multidisziplinäre Nerds. Wieso multidisziplinär? Weil man sowohl Fahrrad- als auch Techniknerd sein muss, um ein Kickstarter-Projekt zu unterstützen, welches einen Lenker bauen will, der nicht nur Front- und Rücklicht beinhaltet sondern auch seinen Fahrer von A nach B navigieren kann. Denn genau das tun die Helios Lenker (es gibt ein Dropbar, ein Bullhorn und einen geraden Lenker). Lenker mit eingebauten Lampen sind jetzt keine Neuigkeit, es gibt sogar Rahmen, in die die Lampen direkt eingelassen sind. Das wirklich abgefahrene an den Helios-Produkten ist das kleine Stückchen mehr, das sie bereit sind zu gehen. Zum Beispiel, was die Navigation angeht.

Navigieren per Lichtsignal.

Die Navigation funktioniert mit einer App, die man sich derzeit nur fürs iOS laden kann (Android-Besitzer müssen sich noch etwas gedulden) und die über Bluetooth 4.0 verbunden wird. Hier gibt man sein Ziel ein und steckt das Smartphone in die Tasche. An jeder Ecke oder Kreuzung, an der das Navi im Auto sagen würde “Hier bitte rechts/links abbiegen”, blinkt beim Helios das rechte bzw. linke Lämpchen an der Rückseite des Lenkers. So einfach kann smarte Navigation am Fahrrad sein. Mehr noch: Neben lustigen Gimmicks wie der Möglichkeit, die Farbe der rückwärtigen LEDs einzustellen, kann man eine SIM-Karte in den Lenker einbauen und bekommt so, per SMS – wann immer man will – eine Nachricht über den Standort des Rades. Natürlich nur so lange, wie der Akku hält. Also heißt es, wenn das Rad geklaut wurde: Halbwegs flott sein!

Akkulaufzeit ist ordentlich

Halbwegs flott ist nicht nur so daher gesagt, denn der vollgeladene Akku soll neun Stunden halten und lässt einem so genug Zeit, um dem Dieb auf die Schliche zu kommen. “Soll” wohlgemerkt, getestet habe ich es noch nicht. Aber so lange wird man das ganze aber wahrscheinlich eh nicht am Stück brauchen. Auch wenn die LED, die das Frontlicht bildet, genug Helligkeit (500 Lumen) für eine lange Nachtfahrt bietet und außerdem über drei Modi verfügt (hell, normal, blinkend), wird der Helios wahrscheinlich eher auf dem Weg nach Hause von der Arbeit/Kneipe zum Einsatz kommen. Denn ein smarter Lenker, so schön und nützlich er auch ist, trägt Gewicht mit sich herum und wird daher sicherlich nie den Weg an einen Renner oder ein Leichtbau-Fixie finden. Dafür ist er wahrscheinlich auch gar nicht gedacht.

Wer aber, wie ich, nerdig drauf ist und Bock auf technische Spielereien hat, der sollte sich überlegen, den Lenker zuzulegen – der sich übrigens direkt am Rad laden lässt, über ein mitgeliefertes USB-Kabel, was direkt in den Lenker gesteckt wird. Ein Problem bringt ein Helios Lenker aber mit sich: Man muss ab sofort ganz besonders gut auf sein Rad aufpassen; bzw. auf seinen Lenker. Der ist nämlich nicht ganz günstig. Und sobald er abmontiert ist, kann der Dieb ruck zuck den Schalter umwerfen und vorbei ist es mit der Ortung. Aber welcher Dieb weiß das schon.

Den Helios gibt es derzeit ausschließlich über deren Webseite. Die Kosten (inkl. Versand nach Europa) liegen bei 250 Euro für den Bullhorn und Dropbar. Der gerade Lenker ist derzeit noch nicht lieferbar.

Autor: John-Sebastian Komander/ Finde ihn bei Google+

Auf dem Weg zum Smart Bike: der Helios Dropbar Dieser Lenker ist etwas für multidisziplinäre Nerds. Wieso multidisziplinär? Weil man sowohl Fahrrad- als auch Techniknerd sein muss, um ein…

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#Heiraten: Wenn, dann #angefixed. #wedding #zandvoort #niederlande #holland #beach #party

Man heiratet ja meist (hoffentlich) nur ein Mal im Leben, also soll es schon etwas besonderes sein. Beim mir und meiner (jetzt) Frau war es das ganz sicher, denn wir hatten das Glück mit all unseren Freunden und der Familie im herrlichen Zandvoort in den Niederlanden am Strand zu heiraten. Und wenn schon heiraten, dann muss auch Angefixed irgendwo seinen Platz haben, wie ich beim durchgucken der…

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Video: #Dosnoventa runs #Gijon. Wort drauf. #fixedgear #criterium #spain #spanien #crit

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Warum ich so begeistert von dem neuen Dosnoventa Video bin, was seit vorgestern im Netz rumgeht? Also richtig begeistert! Technisch ist es ebenso gut umgesetzt wie viele anderen Fixed Gear Videos derzeit, also kann es das schon mal nicht sein. Es ist viel mehr die Stimmung, die in diesem Video rüber kommt und die – wie ich finde – derzeit der “Szene” ein wenig abgeht. Hier sieht man ein Team,…

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